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Warum CEOs auf Twitter sein sollten

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Eine Umfrage von Brandfrog hat ergeben, dass die Mehrheit der Internetnutzer einem Unternehmen mehr Vertrauen schenkt, wenn der Chief Executive Officer (CEO) auf den Social Media-Kanälen aktiv unterwegs ist. Doch Unternehmenslenker sind vor allem auf Twitter immer noch rar gesät. Die Herausforderungen der Social Media-Kommunikation sowie Bedenken gegenüber potenziellen Shitstorms halten zu viele Entscheider ab. Warum CEOs dennoch den Schritt wagen sollten um auch in 140 Zeichen überzeugen, lesen Sie hier.

Der namhafte Social Media-Berater Klaus Eck fordert in einem Online-Beitrag CEOs zum Twittern auf. Digitales Engagement fördere die Unternehmensreputation und sei eine Vorbild für die eigenen Mitarbeiter, so Eck. Die zögerliche Twitter-Präsenz von Vorständen ist dabei sowohl in den USA als auch in Deutschland gleich – und das, obwohl die USA stets ein Social Media-Vorreiter war und ist. Bei den Fortune 500 Unternehmen twittern gerade einmal 28 CEOs. Für Andrew Miller, CEO der Guardian Media Group, ist Twittern hingegen zum Muss geworden, denn dort halten sich seine Leser auf. Auf dem diesjährigen Twitter-Event #TweetsFromTheTop gab er an, dass 10 Prozent des Guardian Traffics via Social Media erzielt werden.

So werden Sie zum Twitter-Profi

Wie sehen nun die konkreten Rahmenbedigungen aus, wenn Entscheider erfolgreich auf Twitter sein wollen? Wieviele Tweets sollten pro Tag gepostet werden und welches Zeitinvestment ist einzuplanen? Laut einer Infografik von elementthree reichen 30 Minuten tägliches Zeitinvestment, um effektiv zu twittern. So einfach ist es (leider) nicht. Führungskräfte leiden an chronischem Zeitmangel und scheuen aus diesem Grund die Pflege eines Twitter-Accounts. Um tatsächlich einen Erfolg via Twitter zu erzielen, ist der Zeitaufwand von 30 Minuten pro Tag zu knapp kalkuliert. Die Motive eines twitternden CEOs sind da schon vielfältiger:

  • Visibilität für das eigene Unternehmen schaffen
  • Sich als Experte am Markt positionieren
  • Eine neue Zielgruppe ansprechen
  • Potenzielle Bewerber erreichen und das Arbeitgeber-Image stärken
  • Sympathie vermitteln

Twittern ist im Allgemeinen anspruchsvoller als man denkt. Es reicht nicht aus, wahllos Links und RSS-Feeds zu tweeten. Unique Content und abgestimmte Unternehmensinhalte sind wie auf anderen Content-Kanälen das A und O. Re-Tweets und Follower sorgen für die Wahrnehmung des eigenen Accounts. Sobald Nutzer auf Ihre Inhalte Bezug nehmen, verbreitet sich Ihr Know-How. Der Aufbau einer Follower-Gemeinde benötigt Zeit und Ausdauer, vor allem da CEOs relevante Meinungsführer erreichen wollen. Im ersten Schritt bietet es sich an, selbst nach interessanten Twitterern zu suchen, die über ähnlichen Content wie Sie berichten. Im zweiten Schritt steht die Interaktion mit den Nutzern an. Reagieren Sie stets auf Fragen und @Erwähnungen.

Fazit: Bedenken ausräumen

Viel zu oft hält technisches Unverständnis die Unternehmenslenker von Twitter ab. Was sind Hashtags und wie setze ich sie richtig ein? Diese und weitere Fragen lassen so manchen CEO verzweifeln. Sich Mitstreiter innerhalb des Unternehmens ins Boot zu holen ist eine Möglichkeit. Fakt ist: Markenimage sollte Chefsache sein. In unserem Twitter-Ratgeber für Unternehmen erfahren Sie mehr zu den Vorteilen eines Twitter-Auftrittes.


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